Vorratshaltung, Garten, Kochen, Rezepte, Gesundheit, Dekoideen, Hausmittel: 11/16/16

Keine Neuigkeiten verpassen ? Dann folgen Sie unserem Blog. Wir freuen uns auf Sie !

Mittwoch, 16. November 2016

Lebensmittelreste verarbeiten



Stiele von Kräutern oder Schalen von Obst und Gemüse müssen nicht weggeschmissen werden! Daraus lassen sich nämlich wunderbare Gerichte zaubern. Müll wird im Sinne der Nachhaltigkeit vermieden, indem die Lebensmittel zur Gänze verwendet werden. Was Sie aus Ihren Übrig gebliebenen Lebensmitteln und Resten Köstliches zaubern können, verraten wir Ihnen hier.



Obst vollständig verwerten


Für ein Rezept wird ein geschälter Apfel verwendet? Kein Problem, aber werfen Sie die Schalen nicht einfach weg. Sie können zum Beispiel zum Aromatisieren von Getränken wie Sangria, Punsch, Glühwein oder einfach Wasser verwendet werden. Das gilt auch für Orangen- oder Zitronenschalen. Diese kann man außerdem fein reiben und über Salat streuen oder ebenfalls vielen Gerichten oder Backwaren als Geschmacksgeber hinzufügen. Abgeriebene Zitrusschalen lassen sich auch einfrieren und später verwenden. Auch Erdbeergrün kann (mit einem kleinen roten Abschnitt daran) Wasser ein fruchtiges Aroma verleihen. Dasselbe gilt für die Schale von ausgepressten, unbehandelten Zitrusfrüchten.

In einem Smoothie werden essbare Schalen oder Abschnitte einfach zu köstlichen Getränken püriert. Smoothies eignen sich überhaupt hervorragend, um Abschnitte von Obst und Gemüse weiterzuverarbeiten.

Smoothie Rezepte folgen in Kürze....

Ananas, Kokosnüsse und Melonen können ausgehöhlt als Blickfang dienen, indem darin Bowlen, Cocktails oder Obstsalat serviert werden. So überraschen Sie Ihre Gäste und die Schale hat eine längere Lebensdauer. Ausserdem kann auch Suppe direkt im Kürbis serviert werden.

Vielseitigkeit von Gemüse und Kräutern


 Neben Smoothies können diese zum Beispiel in Cremesuppen, Saucen oder Aufläufen verarbeitet werden. Das gilt unter anderem für Brokkoli-Stängel. Auch die grünen Blätter, die oft im Müll landen, können eigentlich verzehrt werden. So wird aus Karottengrün, Radieschenblättern, Kräuterstängel ein wunderbares Pesto.

 Pesto Rezepte folgen in Kürze...

Besonders weiches Gemüse oder Obst wird am besten eingekocht. Egal ob Sie es lieber pikant oder süß mögen - Chutney, Relish und Marmelade sind nie verkehrt!

Chutney, Relish Rezepte folgen in Kürze
Marmelade Rezepte folgen in Kürze

Gemüseschalen, besonders erwähnenswert sind Zwiebelschalen lassen sich wunderbar als Geschmacksgeber von klaren Suppen oder als Basis für einen selbstgemachten Gemüsefond bzw. eine Gemüsesuppe verwenden. Das gilt übrigens auch für Fleischabschnitte und Knochen.

Was man zum Würzen verwenden kann!

Werfen Sie niemals eine Parmesanrinde weg! Denn man kann sie zum Aromatisieren von Pastasaucen oder Suppen verwenden! Einfach während des Kochens in die Sauce hineinlegen und vor dem Servieren wieder herausfischen. Aus Parmesanrinde lässt sich auch ein eigener, würziger Fond kochen, der zum Verfeinern von Saucen & Co verwendet wird.

Bratensauce selbstgemacht


Die Basis einer guten Sauce entsteht beim Braten selbst: Bratensaft aufgießen und einkochen lassen. Für die rechte Bindung und den Geschmack sorgen einige mitgekochte Knochen und etwas Röstgemüse. (würfelig geschnittene Zwiebel, Karotten und Sellerie). Ein Schuss Wein, Bier oder Schnaps können beim Aufgießen für zusätzliches Aroma sorgen.
Für das binden für Saucen stehen ihnen einige Wege offen:
Reduzieren sie die Sauce durch Einkochen bei großer Hitze auf die gewünschte Menge und Konsistenz. Oder sie binden die Flüssigkeit, indem sie Sauerrahm, Mehl und Sauce zu gleichen Teilen miteinander verrühren und mit dem Schneebesen in die Sauce einarbeiten. Das Verrühren ist notwendig, weil der Sauerrahm sonst ausflockt.
Créme fraíche können Sie direkt in die Sauce einarbeiten.

Auch kalte Butterstücke können Flüssigkeit hervorragend binden. Allerdings darf man derart montierte Saucen keinesfalls mehr erhitzen.
Noch ein Zusatz zum Abschmecken: Verwenden sie neben Salz und Pfeffer gegebenenfalls auch Tomatenmark oder Senf, wodurch viele Saucen erst pfiffige Würze bekommen.

Nudelsorten


AGNOLOTTI - Die handgeformten Nudeltäschchen werden meist mit Ricotta und Spinat gefüllt und sind vor allem in der piemontesischen, toskanischen sowie lombardischen Küche beheimatet. 

BIGOLI - Dicke Spaghetti; in Venetien auch aus Vollkornmehl hergestellt. 

BUCATINI - So nennt man alle Spaghetti, die einen schmalen, runden Luftkanal in der Mitte haben, also Röhrennudeln sind.

CANNELLONI - Große Nudelröhren, die mit Fleisch-, Käse- oder Gemüsemasse gefüllt, für gewöhnlich in Tomatensauce weich gedünstet und anschließend gratiniert werden. 

CAPELLINI - Dünne Fadennudeln, die in noch dünnerer Version auch "Angel Hair" (Engelshaar) genannt und in Nestform gewickelt werden. 

CAVATELLI - Muschelförmige Nudeln

CONCHIGLIE - Muschelförmige Nudeln 

FAGOTTINI - Kleine gefüllte Teigtäschchen 

FARFALLE - Die schmetterlingsartig geformten Nudeln erinnern auch an ein Frackmascherl oder eine "Fliege". 


FETTUCCINE - Bandnudeln, zu kleinen Nestern gerollt. 

FRICELLI - Spiralenförmig gerollte Röhrennudeln 

FUSILLI - Die typischen Spiralennudeln, die früher durch Umwickeln einer Stricknadel mit Spaghettiteig hergestellt wurden, unterscheiden sich je nach Region voneinander. 

GNOCCHI - Kleine Klößchen oder Nockerln, die nicht aus Nudel-, sondernaus Kartoffelteig geformt werden und durch Abdrücke der Gabel ihre typische gerillte Form erhalten. 

LASAGNE - Große rechteckige Nudelblätter werden – natur oder mit Blattspinat gefärbt – abwechselnd mit Tomaten- oder Fleischsauce sowie Béchamelsauce bestrichen und mit Parmesan überbacken. In Süditalien kennt man auch eine Lasagne -Variante mit gerippten Rändern. 

LINGUINE - Schmale Bandnudeln (mit "Zungenform") 

MACCHERONI - Längere Röhrennudeln 

ORECCHIETTE - Die vor allem in Apulien beheimatete Nudelspezialität erinnert der Form nach an kleine Ohren. 


PAPPARDELLE - Breite Bandnudeln 

PENNE - Schräg abgeschnittene Maccheroni 

RAVIOLI - Quadratische, kleine Nudeltäschchen, die mit Kräutern, Ricotta, Spinat, faschiertem Fleisch u. ä. gefüllt werden. 

RIGATONI - Die kurzen, gerippten Röhrennudeln sind vor allem in der Gegend um Rom gebräuchlich. 

SPAGHETTI - Sammelbegriff für alle länglichen und fadenartigen Nudeln 

STROZZAPRETI - Kleine, länglich eingerollte Nudeln 

TAGLIATELLE - Die nestförmig gewickelten Bandnudeln ähneln den Fettuccine, sind aber dünner als diese. Tagliatelle verdi werden mit Spinat grün gefärbt. 

TAGLIOLINI/TAGLIARINI - Die Dünnsten und Feinsten aus der Bandnudelfamilie 

TORTELLINI - Ringförmige Nudeltäschchen, die mit Prosciutto, Kalbfleisch oder bestimmten Kräutermischungen gefüllt werden. 

ZITI - Dicke Maccheroni

Nudelrezepte: folgen in Kürze