Vorratshaltung, Garten, Kochen, Rezepte, Gesundheit, Dekoideen, Hausmittel: Dezember 2016

Keine Neuigkeiten verpassen ? Dann folgen Sie unserem Blog. Wir freuen uns auf Sie !

Samstag, 31. Dezember 2016

Kalbsrahmsaftfleisch mit Schnittlauchspätzle


Zutaten:
Gulasch:
1 kg Kalbsgulaschfleisch, würfelig geschnitten
300 g Zwiebeln
400 g Champignons
70 ml Pflanzenöl
60 g Butter
1,5 l Gemüsesuppe
1 TL schwarzer Pfeffer geschrotet
1 Prise Zucker
100 ml Schlagobers
Salz
Schnittlauchspätzle:
4 Eier
1 TL Salz
½ TL Muskat gemahlen
150 g Mehl

1 Bund Schnittlauch

Zubereitung:
Das Fleisch salzen. Zwiebel schälen und würfeln. Champignons säubern und halbieren.
Öl in einem breiten Topf erhitzen. Die Champignons darin portionsweise goldbraun anbraten und in einer kleinen Schüssel beiseitestellen, das Öl aber im Topf lassen. Das Fleisch portionsweise im selben Topf von allen Seiten braun anbraten. Sollte sich Fleischsaft bilden, den Saft einkochen lassen, bis sich Bratensatz auf dem Boden bildet. Das Fleisch herausnehmen und beiseite stellen, dabei das Öl wieder im Topf lassen. Die Hitze reduzieren und die Zwiebelwürfel darin glasig braten. Zwiebel mit dem Öl in ein Sieb gießen und das Öl abtropfen lassen. Butter im selben Topf aufschäumen lassen, das Mehl hineinstreuen und kurz anrösten. Fleisch und Zwiebel zurück in den Topf geben, Weißwein und Suppe hinzufügen und aufkochen lassen. Den Champignonsud, der sich in der Schüssel gebildet hat, ebenfalls dazugießen. Mit Pfeffer , Zucker und Salz würzen. Alles bei schwacher Hitze zugedeckt ca. 2,5 Stunden köcheln lassen. Immer wieder umrühren. Nach ende der Garzeit die Champignons in das Gulasch geben und erhitzen, das Schlagobers zugießen, einmal kurz aufkochen und abschmecken.
Ca. 25 Minuten vor dem Servieren die Spätzle zubereiten. Eier, 3 EL Wasser, salz und Muskat in einer Schüssel mit dem Handmixer verrühren. Das Mehl nach und nach untermischen und zu einem glatten Teig vermengen.
Schnittlauch waschen und fein schneiden. ! EL beiseite stellen und den restlichen Schnittlauch unter den Teig rühren.
Salzwasser zum Kochen bringen und 2 EL Teig auf ein Spätzlebrett geben. Mit einer in Wasser getauchten Streichpalette den Teig darauf verstreichen und in das kochende Wasser schaben. Den Vorgang wiederholen, bis der Teig verbraucht ist. Die Spätzle mindestens 2 Minuten kochen, dann in ein Sieb gießen und abtropfen lassen. Die Spätzle mit dem restlichen Schnittlauch bestreuen und mit dem Saftfleisch servieren.

Freitag, 30. Dezember 2016

Szegediner Gulasch


Zutaten:
1 kg Schweinsschulter
350g Zwiebeln
50 ml Pflanzenöl
70 g Butter
2 EL Mehl
1 EL scharfes Paprikapulver
1,5 l Rindsuppe
2 EL Tomatenmark
2 TL Kümmel
770 g Sauerkraut
1 Knoblauchzehen
1 kg festkochende Kartoffel
Salz
Zum Garnieren:
220 g Sauerrahm
2 Zweige Dill

Zubereitung:
Die Schweinsschulter in 3 – 4 cm große Stücke schneiden und salzen. Zwiebel schälen und würfeln. Öl in einem breitem Topf erhitzen. Das Fleisch darin portionsweise anbraten. Sollte sich Fleischsaft bilden, den saft einkochen lassen, bis er verkocht und sich Bratensatz am Topfboden festsetzt. Das Fleisch herausnehmen und beiseite stellen. Öl und Bratensatz im Topf lassen. Die Hitze reduzieren und die Zwiebelwwürfel im Topf glasig braten. Die Zwiebeln mit dem Öl in ein Sieb gießenund abtropfen lassen. , der Bratensaft bleibt dabei im Topf.
Butter im selben Topf bei mittlere Hitze aufschäumen lassen, Mehl und Paprikapulver hineinstreuen und unter Rühren kurz anrösten. Rindsuppe, Tomatenmark und 1 TL Kümmel hineingeben und kurz aufkochen lassen. Das Fleisch und die Zwiebeln zurück in den Topf geben und salzen. Einen Deckel darauf setzen, die Hitze reduzieren und 1 Stunde köcheln lassen. Anschließend das Sauerkraut dazu geben und eine weitere Stunde köcheln lassen. Knoblauchzehe schälen, fein würfeln und nach Ende der Garzeit dazugeben.
Ca. 40 Minuten vor Ende der Garzeit die Kartoffel gründlich waschen und mit reichlich Wasser, dem restlichen Kümmel und Salz abgedeckt ca. 35 Minuten köcheln lassen, dann abgießen.

Den Sauerrrahm glattrühren, mit Salz abschmecken, Dille waschen und grob zerzupfen. Das Gulasch mit Sauerrahm und Dille garnieren und mit den gekochten Kartoffeln servieren.

Sekt mit Granatapfel Minze Sud



Zutaten:
½ Granatapfelkerne
1 TL Zucker
1 Zweig Minze
1 Spritzer Zitronensaft
500 ml trockener Sekt

Zubereitung:
Den halbierten Granatapfel mit einer Zitronenpresse auspressen. Den Saft mit Zucker in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Minze und Zitronensaft zufügen. Topf vom Herd nehmen, abkühlen lassen und den Sud durch ein Sieb in Gläser gießen.

Direkt vor dem Servieren die Gläser mit gut gekühltem Sekt aufgießen.

Salat mit Ziegenkäse und eingelegten Granatapfelkernen


Zutaten:
eingelegte Granatapfelkerne:
1 Granatapfelkerne
100g Zucker
150 ml Rotwein
100 ml Apfelsaft
1 Lorbeerblatt
1 Nelke
Salat:
200 g gemischte Salatblätter
(z.B. Vogerlsalat, Radicchio, Häuptelsalat, Häuptelsalat, Lollo Rosso)
4 EL Honig
Thymianblätter von 3 Zweigen
2 EL Olivenöl
2 EL Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Granatapfel halbieren und die Kerne behutsam herauslösen, dabei die dünnen hellen Häutchen sorgfältig entfernen. Kerne in ein sauberes Schraubverschluss oder Weckglas geben.
Zucker in einem kleinen Topf langsam schmelzen und hellbraun karamellisieren, dann mit Rotwein und Apfelsaft ablöschen. Lorbeerblatt und Nelke zugeben und 5 Minuten kochen lassen. Den heißen Sud über die Granatapfelkerne gießen, das Glas schließen und abkühlen lassen. Die eingelegten Granatapfelkerne bis zum Verzehr 3 bis 7 Tage kühl stellen.
Für den Salat die Salatsorten in Stücke zupfen, waschen und trocken schleudern.
Backofen auf 120 Grad vorheizen.
Ziegenkäserolle in 4 gleiche Stücke schneiden, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im Backofen 5 bis 10 Minuten erwärmen.
Währenddessen Honig und Thymianblätter in einem kleinen Topf zum Kochen bringen, vom Herd nehmen und den Honig ziehen lassen.
Für die Vinaigrette 2 EL Granatapfelsud aus dem Glas mit den Kernen mit etwas Salz und Pfeffer würzen und mit den beiden Ölen verrühren.

Zum Servieren den Salat auf Teller verteilen und mit Vinaigrette beträufeln. Ziegenkäse daraufsetzen, mit Honig glasieren, mit den eingelegten Granatapfelkernen garnieren und sofort servieren.

Tipp:
Kaufen Sie Gewürze günstig auf Vorrat, dann haben Sie immer alles griffbereit.

Huhn mit Bratäpfeln und Granatapfelsauce


Zutaten:
Huhn:
1 Huhn
2 Knoblauchzehen
2 Zweige Thymian
4 EL Butterschmalz
Salz, Pfeffer
Bratäpfel:
4 säuerliche Äpfel
1 Granatapfel
2 Datteln
1 EL Walnüsse
40 g Marzipan
3 EL Rum
20g weiche Butter
4 Lorbeerblätter
Granatapfelsauce:
1 Granatapfel
100 ml Hühnersuppe
20 g Zucker
1 TL Maizena
1 TL kalte Butter
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Backofen auf 150 Grad vorheizen. Das Huhn innen und außen abspülen und trocken tupfen. Knoblauchzehen leicht andrücken und mit den Thymianzweigen in die Bauchhöhle des Huhn geben. Keulen und Flügel zusammenbinden. Butterschmalz schmelzen, das Huhn damit bestreichen und mit dem restlichen Butterschmalz in einen Bräter geben. Huhn mit Salz und Pfeffer würzen und in den Ofen schieben.
Für die Bratäpfel die Äpfel waschen, Deckel 2 cm dick abschneiden und beiseite legen. Mit einem Kugelausstecher das Gehäuse vorsichtig herauslösen, ohne die Wand des Apfels zu beschädigen. Granatapfel quer halbieren und 1 EL Kerne aus der Schale lösen. Die beiden Häften für die Granatapfelsauce beiseitestellen. Datteln klein schneiden, Walnüsse hacken und beides mit Marzipan, Rum , Granatapfelkernen und Butter vermischen. Dann die Äpfel damit füllen, den Deckel wieder darauf setzen und jeweils 1 Lorbeerblatt neben dem Apfelstiel in das Fruchtfleisch stecken.
Nach 15 Minuten Garzeit des Huhnes die Ofentemperatur auf 180 Grad erhöhen, die Äpfel neben das Huhn setzen und 20 Minuten braten. Danach die Äpfel aus dem Ofen nehmen und warm halten. Temperatur auf 220 Grad erhöhen und das Huhn 10 bis 15 Minuten weiterbraten, bis es eine schöne goldbraune Haut hat.

In der Zwischenzeit den Granatapfel quer halbieren und mit einer Zitronenpresse auspressen. Eine der bereitgestellten Hälften ebenfalls auspressen. Von der übrigen Hälfte die Kerne aus der Schale lösen, alle weißen Häutchen entfernen. Granatapfelsaft und Hühnerbrühe in einem Topf auf die Hälfte einreduzieren. Die Sauce mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken, mit Maizena binden und 2 Minuten kochen lassen. Kerne in die Sauce geben und weitere 2 Minuten köcheln lassen. Kurz vor dem Servieren die kalte Butter in die Sauce einrühren.


Huhn auf einer schönen Platte anrichten, mit Bratäpfeln und Granatapfelsauce servieren.

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Granatapfel Panna Cotta


Zutaten:
Sauce:
2 Granatäpfel
1 TL Zitronensaft
40 g Zucker
1 TL Maizena
Panna Cotta:
3 Blatt Gelantine
1 Vanillleschote
500 ml Schlagobers
30 g Zucker

Zubereitung:
Für die Sauce die Granatäpfel quer halbieren, drei der vier Hälften mit der Zitronenpresse auspressen. Die Kerne der übrigen Hälfte aus der Schale lösen und alle weißen Häutchen entfernen. Den Granatapfelsaft mit Zitronensaft und Zucker in einem kleinem Topf zum Kochen bringen. Maizena mit etwas Wasser verrühren und in die kochende Sauce einrühren. 2 Minuten köcheln lassen, durch ein Sieb passieren und abkühlen lassen. 3 EL der Sauce beiseite stellen und die Granatapfelkerne in die übrige Sauce geben.
Die Gelantine in kaltem Wasser einweichen und die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden. Schlagobers und Zucker mit der Vanilleschote in einem Topf zum Kochen bringen und vom Herd ziehen. Vanilleschote herausnehmen, das Mark mit einem kleinen Messer aus der Schote kratzen und zum Schlagobers geben. Gelantine auspressen, im heißen Schlagobers auflösen und in die beiseite gestellte Granatapfelsauce unterrühren. Die Flüssigkeit in Porzellanförmchen füllen und mindestens 5 Stunden kalt stellen.
Direkt vor dem Servieren die Förmchen kurz in heisses Wasser tauchen, die Panna Cotta vorsichtig stürzen. Granatapfelsauce darüber verteilen und servieren.



Granatapfel Birnen Mango Chutney


Zutaten:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
30 g frischer Ingwer
1 rote Chilischote
2-3 EL Sonnenblumenöl
50 g Rosinen
50 ml Weißweinessig
Saft von ½ Limette
80 g Zucker
1 Zimtstange
1 Nelke
2 Lorbeerblätter
1 Mango
500g Birnen
100 ml Apfelsaft
1 Granatapfel
70 g Pinienkerne

Dazu passt: Gorgonzola mit Roggenbrot

Zubereitung:
Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein würfeln. Chilischote halbieren, Stielansatz, Kerne und Trennwände entfernen und die Schote in feine Streifen schneiden.
Öl bei mittlerer Temperatur erhitzen und die Zwiebel farblos anschwitzen. Nach ca. 3 Minuten Knoblauch und Ingwer zufügen, nach weiteren 3 Minuten den Chili. Alles kurz zusammen anschwitzen , dann Rosinen, Weißweinessig und Limettensaft zugießen. Zucker, Zimtstange, Nelke und Lorbeerblätter zufügen und bei mittlerer Temperatur so lange einkochen lassen, bis die Flüssigkeit fast vollständig verdampft ist.
Währenddessen Mango und Birnen schälen, Kern bzw. Gehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Die Früchte zu dem eingekochten Chutney Ansatz geben , Apfelsaft zugießen und bei geschlossenem Topf 15 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Den Deckel abnehmen und das Chutney weitere 15 Minuten einkochen lassen; eventuell noch etwas Wasser zufügen, falls es zu dick wird.
In der Zwischenzeit den Granatapfel halbieren und die Kerne aus der schale lösen, dabei alle weißen Häutchen sorgfältig entfernen. Pinienkerne in einer Pfanne hellbraun rösten, mit den Granatapfelkernen in das Chutney geben und 5 Minuten köcheln lassen.
Chutney vom Herd ziehen, in ein sauberes Einmachglas füllen, verschließen und abkühlen lassen.
Das Chutney bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren, es hält sich dort ca. 8 Wochen.

Das Chutney zu Gorgonzola und frischem Brot servieren.

Granatapfel bei Herzerkrankungen

Herzerkrankung

Über 250 wissenschaftliche Studien bescheinigen dem Granatapfel überaus positive Wirkungen bei Herz- Kreislauferkrankungen, Arthritis und Krebs. Seine heilsamen Effekte verdankt er besonderen Inhaltsstoffen, den Polyphenolen. Diese Pflanzenstoffe wirken antioxidativ und entzündungshemmend.  

Dienstag, 20. Dezember 2016

Spinatsuppe mit pochiertem Ei


Zutaten:
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
4 EL Butter
400 g Tiefkühl Blattspinat (aufgetaut)
600 ml Gemüse- oder Hühnerbrühe
4 Eier
4 EL Balsamico Bianco
2 Scheiben Krustenbrot
30 g Emmentaler
100 ml Schlagobers
Salz, Pfeffer  


Zubereitung:
Schalotten und Knoblauch schälen und fein würfeln. 2 EL Butter in einem Topf schmelzen und die Schalotten- Knoblauchwürfel glasig anschwitzen, mit Suppe aufgießen und zum Kochen bringen. Spinat mit den Händen auspressen, grob hacken, in die kochende Suppe geben und ca. 3 Minuten kochen lassen. Die Suppe mit einem Pürierstab fein mixen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und warm halten.
Für die pochierten Eier die Eier vorsichtig in 4 kleine Schüsseln gleiten lassen und nacheinander in ungesalzenem, mit Balsamico versetztem Wasser pochieren. Der Eidotter darf dabei nicht beschädigt sein und das Wasser darf nur eine Temperatur knapp unter dem Siedepunkt erreichen. Nach 2 – 3 Minuten die Eier vorsichtig aus dem Wasser heben und in einer Schüssel mit gesalzenem Wasser (50-60 Grad) warm halten.
Währenddessen jede Brotscheibe in 2 rechteckige Stücke schneiden. Die restlichen 2 EL Butter in einer Pfanne schmelzen, die Brote darin rösten und herausnehmen. Käse reiben und beiseite stellen.
Schlagobers in die Suppe rühren und diese auf Suppenschalen verteilen. Die Eier aus dem Wasser heben, auf Küchenpapier abtropfen lassen, jeweils ein Ei auf eine Brotscheibe setzen, mit Käse bestreuen und sofort servieren.

geschmorte Hühnerkeulen in Tomatensauce


Zutaten:
12 Hühner Unterkeulen
3 EL Sonnenblumenöl
2 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Flasche (ca. 690 ml) passierte Tomaten
12 Datteln
½ Chilischote
3 Zweige Oregano
Salz, Pfeffer  



Zubereitung:
Die Hühnerkeulen mit Salz und Pfeffer würzen und in einem Bräter im heißen Sonnenblumenöl von allen Seiten anbraten. Backrohr auf 180 Grad vorheizen.
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Die angebratenen Hühnerkeulen aus dem Bräter heben, Zwiebeln und Knoblauch im Bratenfett farblos anschwitzen. Tomaten zufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und 5 Minuten einköcheln lassen. Unterkeulen zurück in den Topf geben, Datteln, feingeschnittene Chilischote und Oreganozweige (einige Blättchen zum Garnieren übriglassen) zufügen. Das Ganze im Backrohr ohne Deckel ca. 45 Minuten schmoren, dabei mehrfach die Keulen wenden. 
Das fertige Gericht aus dem Ofen nehmen , mit Oreganoblättchen garnieren und servieren.

Tafelspitz Salat


Zutaten:

2 Liter Rindsuppe

700 g Tafelspitz

2 Karotten
1Stangensellerie
3 Schalotten
1 Stange Lauch
6 Radieschen
3 Zweige Petersilie
50 ml Balsamico Bianco
1 Lorbeerblatt
5 schwarze Pfefferkörner
1 Nelke
2 EL Sonnenblumenöl
2 EL Olivenöl
Salz, Peffer


Zubereitung:
Rindsuppe zum Kochen bringen und den Tafelspitz hineingeben. Das Fleisch muss mit Suppe bedeckt sein. Temperatur verringern und das Fleisch knapp unter dem Siedepunkt 2 bis 2 ½ Stunden garen lassen.
Ist das Fleisch gar und weich, Topf vom Herd ziehen und das Fleisch in der Suppe etwas abkühlen lassen.
Währenddessen Karotten und Sellerie schälen und in feine Scheiben schneiden. Schalotten schälen, Lauch waschen und beides in ca. 5mm dicke Scheiben schneiden. Radieschen waschen, halbieren, die Petersilblätter abzupfen und hacken.
Zucker in einem Topf karamellisieren lassen und mit Balsamico ablöschen. 100 ml Tafelspitzsuppe dazugießen und das vorbereitete Gemüse sowie Lorbeerblatt, Pfefferkörner und Nelke zufügen.. Das Gemüse ca. 7 Minuten bissfest kochen, herausnehmen und beiseite stellen. Den Sud auf die Hälfte reduzieren lassen, durch ein Sieb in einen Topf gießen und die Petersilie zufügen. Beide Öle mit einem Schneebesen einrühren, sodass eine homogene Vinaigrette entsteht. Die Vinaigrette mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Gemüsesorten dazugeben.
Den noch warmen Tafelspitz aus der Suppe nehmen und in hauchdünne Scheiben schneiden, auf Teller verteilen und sofort servieren.

Gebackene Ananas mit Vanillesauce



Zutaten:

Vanillesauce:
250 ml Milch
250 ml Schlagobers
1 Vanilleschote
50 g Rohrzucker
6 Eidotter
Gebackene Ananas:
½ frische Ananas
6 EL Mehl
½ TL Backpulver
3 EL Rohrzucker
1 Prise Salz
2 Eier
100 ml Weißwein
0,75 ml Öl zum Frittieren
Staubzucker zum Bestäuben
Eventuell:
Himbeersorbet




Zubereitung: 
Für die Vanillesauce Milch und Schlagobers in einen Topf geben. Vanilleschote der Länge nach aufschneiden, zufügen und alles zum Kochen bringen. Zucker mit den Eidottern schaumig schlagen. 
Sobald die Milch kocht, Topf vom Herd nehmen, Vanilleschote entfernen. Mark herauskratzen und zurück in die Milch geben. Heiße Milch unter ständigem Rühren zu den Eidottern gießen. Die Masse zurück in den Topf geben und rühren bis eine cremige Sauce entsteht. Die Sauce durch ein Sieb in eine Schüssel gießen und abkühlen lassen. 
Ananas schälen, der Länge nach halbieren oder vierteln, den Strunk entfernen, Fruchtfleisch in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, auf Küchenpapier legen. 
Für den Teig Mehl, Backpulver, Zucker, Salz, Eier und Weißwein zu einem glatten Teig rühren. Öl erhitzen, die Ananasscheiben portionsweise in den Teig tauchen und in Fett schwimmend ausbacken, bis der Teig eine goldbraune Färbung annimmt. Die frittierte Ananas zum Entfetten auf Küchenpapier legen. 
Ananas nach Belieben mit Staubzucker bestäuben und mit Vanillesauce servieren. 
Eventuell können Sie noch eine Kugel Himbeersorbet hinzusetzen.

Sonntag, 18. Dezember 2016

Paprikacremesuppe mit Krenobers



Zutaten:

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 rote Chilischote
700 g rote Paprikaschoten
200 g mehligkochende Erdäpfel
2 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer, aus der Mühle
2 EL Tomatenmark
ca. 800 ml Gemüsefond
Zum Servieren:
150 ml Obers
2–3 EL Kren
grober Pfeffer, aus der Mühle
einige Blätter Rucola

  Zubereitung:
 Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und beides fein würfeln. Die Chilischote waschen, halbieren, entkernen und sehr fein würfeln. Die Paprikaschoten waschen, halbieren, entkernen und grob würfeln. Die Erdäpfel schälen und in Stücke schneiden.
 In einem Topf das Öl erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin hell anschwitzen. Paprika, Chili und Erdäpfel zufügen, salzen, pfeffern und unter Rühren kurz mitbraten. Das Tomatenmark unterrühren und 1–2 Minuten mit angehen lassen. Den Gemüsefond angießen und das Gemüse in ca. 20 Minuten weich köcheln, anschließend mit dem Mixstab fein pürieren. Die Suppe je nach gewünschter Konsistenz noch kurz einkochen lassen oder etwas Fond ergänzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
 Das Obers halbsteif schlagen und den Kren unterrühren. Das Krenobers unter die Suppe ziehen, aber nicht ganz unterrühren. Die Paprikacremesuppe in Schalen oder tiefen Tellern verteilen, mit grobem Pfeffer übermahlen und mit Rucola garniert servieren.

Rinderschmorbraten mit Tomaten


Zutaten:

2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 ½ kg Rinderbraten
Salz, Pfeffer,aus der Mühle
3 EL Pflanzenöl
1 EL Tomatenmark
200 ml trockener Rotwein
100 ml Portwein
ca. 800 ml Fleischbouillon
2 EL Balsamico
400 g Kirschtomaten
50 g getrocknete Tomaten
1 Rosmarinzweig
6 Salbeiblätter


Weine sind nicht nur zum Kochen und Selbertrinken da. Sie sind auch ein beliebtes Geschenk - vor allem, wenn man zu einer Party oder zum Essen eingeladen wird. Alle abgebildeten Weine und viele mehr online erhältlich. Einfach auf die Flaschen klicken und schon sind Sie im Online Shop.

Zubereitung:
Den Backofen auf 150 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen sowie beides grob würfeln. Das Fleisch waschen, trocken tupfen, salzen, pfeffern und von allen Seiten in einer Bratreine in 2 EL heißem Öl anbraten.
Aus der Reine nehmen und im restlichen Öl kurz die Zwiebeln und den Knoblauch anschwitzen. Das Paradeismark unterrühren und mit dem Rotwein ablöschen. Einreduzieren lassen, den Vorgang mit dem Portwein wiederholen und schließlich etwas Bouillon angießen. Den Balsamico zugeben und das Fleisch wieder einlegen.
Im vorgeheizten Ofen ca. 2 Stunden schmoren lassen. Dabei das Fleisch immer wieder wenden und nach und nach die restliche Bouillon angießen. Die Paradeiser waschen und die getrockneten Paradeiser grob hacken. Alles zusammen mit abgezupften Rosmarinnadeln und Salbei in die Sauce geben und weitere ca. 25 Minuten gar schmoren lassen. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Belieben mit Polenta servieren.

Gefülltes Huhn mit Apfel und Speck



Zutaten:
1 Huhn, küchenfertig, ca. 1,4 kg
1 Zweig Rosmarin
1 Knoblauchzehe
4 EL Olivenöl
2 Schalotten
Salz, Cayennepfeffer
2–3 kleine Äpfel
Olivenöl, für den Bräter
250 ml Cidre
5–6 Scheiben Speck
Petersilie zum Garnieren


Zubereitung:
 Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Huhn waschen und trocken tupfen. Den Rosmarin abbrausen, trocken schütteln und die Nadeln abstreifen. Den Knoblauch abziehen, fein hacken und mit dem Rosmarin und Olivenöl mischen. Das Huhn innen und außen damit bepinseln und mit Salz und Cayennepfeffer würzen.
 Die Äpfel waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen, in Spalten schneiden oder halbieren. Die Schalotten abziehen und achteln. Das Huhn mit den Äpfeln und Schalotten füllen und verschließen.
 Mit der Brustseite nach unten in einen gefetteten Bräter setzen und im vorgeheizten Ofen ca. 1 Stunde 15 Minuten braten. Nach der Hälfte der Garzeit das Huhn wenden, mit den Speckscheiben belegen und den Cidre angießen. Knusprig braun zu Ende garen. Das gefüllte Huhn auf eine Platte setzen und mit Petersilie garniert servieren.

knuspriger Sonntagsbraten



Zutaten: 

1 säuerlicher Apfel 

1 Handvoll Salbei 

1 kg Schweinsbraten, z. B. Schulter, mit Schwarte 

grobes Salz 
Cayennepfeffer 
Kümmel, gemahlen 
3 Schalotten 
ca. 250 ml Fleischfond 

Zubereitung: 
 Den Ofen auf 180°C Unter- und Oberhitze vorheizen. Den Apfel schälen, vierteln, Kerngehäuse ausschneiden und die Viertel würfeln. Den Salbei abbrausen, trocken schütteln und zu den Apfelwürfeln geben. Das Fleisch waschen, trocken tupfen und eine Tasche einschneiden. Mit dem Apfel und Salbei befüllen und den Braten mit Küchengarn in Form binden. 
 Mit Salz, Pfeffer und Kümmel einreiben und mit der Schwarte nach unten in einen Bräter legen. Die Schalotten häuten, halbieren und rundherum verteilen. Den Fond angießen und im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten garen. Dann wenden und mit der Schwarte nach oben weitere ca. 2 Stunden braten. Dabei ab und zu mit dem Bratensaft begießen. 
Zum Schluss den Braten aus der Bratenflüssigkeit nehmen und auf das Gitter im Ofen legen, darunter ein Backblech einschieben. Die Ofentemperatur auf 240 °C Oberhitze erhöhen und einige Minuten weiterbraten, um eine schöne Kruste zu bekommen. 
Nach Belieben in der Zwischenzeit die Bratflüssigkeit mit den Schalotten passieren und abschmecken. Den fertigen Braten vom Garn befreien und in Scheiben geschnitten servieren. Dazu nach Belieben z. B. eine Pflaumensauce reichen.

Dienstag, 6. Dezember 2016

Forellen Bauernschmaus


Zutaten:

4 geräucherte Forellenfilets
4 Saiblingsfilets frisch
1 Paar Fischbratwürste, wie Einspänner einschneiden
Fischhaut
Mehl, Paprikapulver
4 Zehen Knoblauch blättrig geschnitten
400 g Sauerkraut
Wacholderbeeren, Pfefferkörner, Lorbeerblätter, Kümmel
1 Schuss Apfelsaft
Evt. 1 mehlige Kartoffel, roh geschabt zum Binden
250 g Knödelbrot, getrocknet
ca. 60 ml Öl
100 g Zwiebeln, fein gehackt
Petersilie, Majoran
250 ml Milch
3 Eier
Salz

Zubereitung:
Das Sauerkraut mit den Gewürzen und die roh geschabte Kartoffel ca. 90 Minuten dünsten, immer wieder umrühren damit das Kraut nicht anbrennt. Zum Verfeinern einen Schuss Apfelsaft beigeben.
Geschnittene Zwiebeln in heißem Öl goldgelb anrösten. Milch zugießen und aufkochen lassen. Unter das Knödelbrot mischen und die noch heiße Masse mit einem Kochlöffel gut durchmischen. Mit Salz und frisch gehackten Kräutern würzen. Die Masse abkühlen lassen und erst dann die Eier einmengen. Gut durchkneten, bis die Masse klebrig wird. Gut andrücken, mit nassen Händen glatt streichen und rasten lassen. Mit nassen Händen glatte Knödel formen. Diese in kochendes Salzwasser einlegen und zugedeckt da. 15 Minuten kochen lassen.
Die Saiblingsfilets in Butter goldbraun anbraten. Zum Schluss den blättrig geschnittenen Knoblauch ganz kurz mitbraten. Die Fischwürste (Einspänner) braten.
Die geräucherten Forellenfilets im warmen Backrohr (oder notfalls in der Mikrowelle) vor dem Anrichten nur leicht erwärmen.
Die Fischhaut in Streifen schneiden in papriziertem Mehl wenden, frittieren und zum Abschluss salzen.
Beim Anrichten werden die Semmelknödel auf das Sauerkraut gesetzt. Links und rechts werden die gebratenen Saiblingsfilets mit Knoblauchbutter und die lauwarmen geräucherten Forellenfilets angerichtet, die gebratenen Fischwürste auf den Knödel geben bzw. mit Zahnstocher befestigen und zum Abschluss die knusprige Forellenhaut darüber geben.

Erdbeer Tiramisu


Zutaten:

750 g Erdbeeren
4 Eigelb
2 Päckchen Vanillezucker
4 EL Zucker
500 g Mascarpone
250 g Topfen
200 g Biskotten
ca. 150 ml Orangensaft
gehackte Pistazienstücke zum Verzieren

Zubereitung:
Für das Tiramisu die Erdbeeren putzen, waschen und in Scheiben schneiden.
Dann das Eigelb mit dem Vanillezucker und Zucker in eine Schüssel geben und schaumig rühren. Mascarpone und Topfen unterziehen.
Eine mittelgroße Auflaufform mit einer Lage Biskotten auslegen und mit etwas Orangensaft beträufeln. Anschließend mit Erdbeerscheiben belegen und mit Topfencreme abdecken. Mit einer weiteren Schicht genauso verfahren.
Zum Schluss das Tiramisu für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen und vor dem Servieren in Stücke schneiden und mit Pistazienstückchen bestreuen. Eventuell noch zusätzlich mit Kakao bestreuen.

Brennesselauflauf


Zutaten:

Teig:
220 g Roggenmehl
1 Ei
2 EL Milch
je 1 Prise Salz und Zucker
100 g Butter
Mehl zum Ausrollen

Fülle:
600 g Brennessel
4 Zwiebeln
30 g Margarine
Salz, Pfeffer, Muskat
100 g gekochter Schinken (würfelig geschnitten)
200 g Frischkäse
250 g Topfen
3 Eier

Zubereitung:
Mehl, Ei, Milch, Butterflocken, Salz und Zucker zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Springform einfetten, mit Teig auslegen und einen 2 cm hohen Rand formen. Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen. Zwiebel schälen, würfeln und im heißen Fett glasig dünsten. Brennnesseln hinzugeben und 5 Min. garen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Frischkäse, Topfen und Eier verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen und auf den Teig streichen. Zum Schluss Brennnesseln und die Schinkenwürfel darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C 50 Min. backen.

Bärlauchschaumsuppe mit Morcheln


Zutaten:
100 g Bärlauch
50 g Butter
80 g Zwiebeln
1 Liter Hühnerfond oder Rindsuppe
2 Stück mittlere Erdäpfel
1/16 l Weißwein
Salz, Pfeffer
1/16 l Schlagobers

Gefüllte Morcheln:
200 g Morcheln
2 Schalotten
Butter
1 EL Bärlauch
50 g Kartoffel
1 EL Topfen
1 Eidotter
Salz, Pfeffer
Zitronensaft
Mehl
Ei
Brösel für Panade

Zubereitung:
Bärlauchschaumsuppe:
Zwiebel in Butter glasig anlaufen lassen, in Streifen geschnittenen Bärlauch und die in Würfel geschnittenen Erdäpfel beigeben, kurz durchrösten, mit Hühnerfond oder Rindsuppe aufgießen. Solange kochen bis die Erdäpfel weich sind, dann mit Pürierstab mixen, würzen, mit Weißwein und Obers verfeinern.
Gefüllte Morcheln:
Hälfte der Morcheln und Schalotten fein hacken. Alles in Butter anschwitzen. Bärlauch fein schneiden und hinzufügen. Passierte Kartoffel, Topfen und Eidotter dazu geben und alles vermengen. Die gut gewaschenen, entstielten Morcheln mit der Masse füllen – salzen, pfeffern und mit Zitronensaft marinieren. Gefüllte Morcheln panieren (Mehl, Ei, Brösel) und in Fett herausbacken.


Backhendl


Zutaten:

1 Hendl (frisch, nicht gekühlt)

Mehl
Ei
(Weißbrot)Brösel
etwas Milch
Salz
Öl zum Herausbacken

Zubereitung:
Das Hendl gut waschen - eventuell die Haut abziehen, salzen und in 8 Stücke zerteilen. Fürs Panieren zum Ei etwas Milch zugeben und gut aufschlagen, die Hendlstücke panieren und in heißem Öl bei 160° ca. 15-18 Minuten goldbraun herausbacken.

Das Backhendl mit grünem Salat servieren.

Montag, 5. Dezember 2016

Die wichtigsten Teilstücke des Schweines



Schweinenacken:

Vom Schweinenacken, auch Hals oder Kamm genannt, werden drei Spezialitäten angeboten:
1. wie gewachsen, als kräftiger Nackenbraten
2. ausgelöst, ebenfalls zum Braten
3. in Scheiben geschnitten als Nackenkotelett.

Für welches Stück man sich auch immer entscheidet, man erhält ein durchwachsenes und daher besonders saftiges Stück Fleisch. Alle Stücke eignen sich hervorragend für Rollbraten, Schmorgerichte, Kurzgebratenes, Gulasch und auch zum Grillen.

Als Kasseler (alte Rechtschreibung Kassler) ist der Nacken, gepökelt und leicht angeräuchert, ebenfalls eine Delikatesse.

Kotelett:

Die beliebten Teilstücke Stielkotelett und Filetkotelett gewinnt man aus dem Kotelett (Karree). Die Form der Stielkoteletts ergeben sich durch die eingewachsenen Rippen- und Wirbelknochen. Ausgelöst schneidet man das Kotelettstück in ca. 1 cm dicke Scheiben und erhält so Schweinesteaks oder Schnitzel.

Hieraus erhält man auch die Schmetterlingssteaks, die auf eine besondere Weise geschnitten werden, damit die typische Schmetterlingsform entsteht. Diese Teilstücke sind sehr zart und werden bevorzugt zum Grillen, Kurzbraten und Schmoren verwendet. Es lassen sich daraus saftige Braten, panierte und unpanierte Koteletts, gekochte Rippchen und Kasseler zubereiten.

Schinken/Oberschale:

Aus dem Schinken lassen sich vier Teilstücke schneiden: Oberschale, Unterschale, Nussschinken und Schinkenspeck. Schinken ist bestens zum Kochen, Braten, z. B. für den berühmten Schweinebraten, Schmoren und Grillen geeignet. Dieses Stück nimmt man auch für Fleischerzeugnisse wie rohen und gekochten Schinken.
Schinkenbraten sollten Sie immer mit einer dünnen Fettschicht garen, damit er herzhaft schmeckt und saftig bleibt und sein typisches Aroma erhält.

Aus der Unterschale lassen sich die besten Braten zubereiten und aus der Oberschale saftige Schnitzel schneiden. Aus dem Nussschinken lassen sich schmackhafte Braten und Schnitzel zubereiten. Der Schinkenspeck eignet sich gut für Braten, Schnitzel, Steaks, Gulasch und Fonduefleisch.

Schweinefilet:

Das feinste und zarteste Teilstück ist das hintere, knochenarme Karree, aus dem man die heiß begehrten, mageren Filetkoteletts (Lummer-Kotelett) schneidet, die ein Stück des darunterliegenden Filets enthalten. Das Filet selbst kann im Ganzen gebraten oder als Fonduefleisch verwendet werden. 

Schulter:

Die Schweineschulter, auch als Bug oder Blatt bekannt, ist in zwei Sorten erhältlich: einmal wie gewachsen, also mit Knochen, natürlichem Fettbesatz und Schwarte. Andererseits macht sie ausgelöst, entschwartet und mit geringem Fettgehalt eine gute Figur. Die Schweineschulter eignet sich ideal für saftige Braten, je nach Vorliebe mit oder ohne Kruste. Auch für leckere Rollbraten, köstliches Geschmortes oder delikates Gulasch ist die Schweineschulter wärmstens zu empfehlen. 

Stelze/Eisbein:

Das Eisbein wird auch Schinkenbein oder Haxe genannt. Man findet dieses Stück an der Schulter und am Schinken (Vorder- und Hintereisbein). Frisch oder auch gepökelt eignet es sich hervorragend zum Braten, Kochen und Grillen. Nicht nur mit einem kühlen Bier ist eine saftige Grillhaxe ein kulinarisches Erlebnis der besonderen Art. Eine andere deftige Spezialität ist gekochtes Eisbein mit Sauerkraut. 

Bauch:

Den Schweinebauch, eines der preiswerteren Teilstücke, kann man mit oder ohne Rippchen und mit oder ohne Schwarte kaufen. Er wird frisch, gesalzen oder geräuchert angeboten und eignet sich hervorragend zum Kochen‚ Braten und Schmoren. Man kann mit Schweinebauch köstliche Rouladen und das „falsche Kotelett“ zubereiten. Er macht sich außerdem gut auf dem Grill. Gefüllt ist er ebenfalls ein herzhafter Genuss. 

Dicke Rippe:

Die dicke Rippe, die zwischen Bauch und Schulter liegt, enthält grobfaseriges Fleisch. Kochen, braten, schmoren, grillen – die dicke Rippe lässt sich auf jede Art zubereiten. Besonders gern wird sie für würziges Gulasch, saftige Rippchen oder herzhafte Eintöpfe verwendet. 

Kopf/Backe:

Das Fleisch vom Schweinekopf wird sehr oft für Sülzen verwendet. Aber auch in deftigen Eintöpfen oder kräftigen Suppen sorgt es für einen guten Geschmack. Ob leicht gepökelt, gegart oder kalt aufgeschnitten und mit Senf bestrichen – die Schweinebacke ist ein herzhafter Imbiss.

Rückenspeck:

Der Rückenspeck (Kernstück oder Fetter Speck) ist bei der Verfeinerung von Fleischgerichten, Eintöpfen und Suppen ein guter Geschmacksträger. Beim Spicken hält er Bratenstücke schön saftig und als Umhüllung Pasteten in Form.